Prototyping ist nicht Produktion.
Was dieses Vorgehen leistet, steht auf jeder anderen Seite. Hier steht, was es nicht leistet — vor dem Gespräch und nicht im Kleingedruckten.
Keine Anbindung an Bestandssysteme
Zugangsbeschaffung, Schnittstellenfreigabe und Abstimmung mit den betroffenen Teams sind ein eigenes Vorhaben.
Keine Datenmigration
Der Prototyp arbeitet mit echtem Material, nicht mit dem vollständigen Bestand.
Keine Last- und Skalierungszusage
Was hier belegt wird, ist die fachliche Machbarkeit — nicht das Verhalten unter Produktionslast.
Keine Abnahme durch Betrieb, Security oder Datenschutz
Diese Prüfungen finden statt, aber nicht hier und nicht in dieser Zeit.
Kein vollständiger Prozess
Ein Schritt, an dem die Entscheidung tatsächlich hängt. Alles andere verwässert die Antwort.
Kein Low-Code und kein Autopilot
Agenten bauen unter Regeln und an Freigabetoren. Wer eine Klickstrecke ohne Verantwortliche sucht, ist hier falsch.
Kein Wegwerfprototyp.
Der häufigste Einwand gegen Prototyping lautet: „und danach bauen Sie alles neu.“ Hier ist die Antwort belegbar nein.
Dieselbe Basis
Der Prototyp entsteht auf derselben Grundlage, unter denselben Regeln und an denselben Freigabetoren wie ein Produkt.
Regeln überleben
Fachentscheidungen liegen als Entscheidungstabellen vor und werden beim Übergang nicht neu erfunden.
Identität ist echt
Identitäten, Rechte und Prüfkette sind bereits die produktiven — kein Demomodus, der später ersetzt wird.
Der Ausgang ist beschrieben
Der Weg vom gemeinsamen Start zur eigenständigen Anwendung ist festgehalten, samt Kriterien, wann er gegangen wird.